Familienbund der Katholiken
im Bistum Erfurt und im Freistaat Thüringen
Wie der Staat sich zum Erzieher aufschwingt
25.04.2008

Kommentar von Jürgen Liminski zur Rezeption des Urteils des BVerG vom 1.4.2008

 

Der bekannte Autor Jürgen Liminski zeigt bemerkenswerte familienpolitische Linien anhand der Diskussion bzw. Rezeption um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 1.4.08 auf.

In dem Urteil ging es darum, ob es mit dem Grundgesetz vereinbar ist, dass die Umgangspflicht eines Elternteils, der einen Umgang mit seinem Kind ablehnt, mit Zwangsmitteln durchgesetzt werden kann.

Liminski zeigt eine fatale Konsequenz auf, wenn aus dem Urteil (fälschlicherweise) abgelesen wird, dass die elterliche Fürsorge für das Kindeswohl doch nicht so notwendig ist und staatliches Handeln sich per se gleichberechtigt  neben die elterliche Verantwortung für die Erziehung und Pflege des Kindes stellt:

„Der [Staat als} Wächter mit seinen ganz anderen Interessen wird zum Erzieher. Das Kind ist nicht mehr geliebte Person, es wird zum Objekt der Manipulation im Sinne einer Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.“

Hier das Urteil des BVerG:
1 BvR 1620/04

Hier der gesamte Artikel:
Die Tagespost. 05.04.2008. Jürgen Liminski: "Der Große Bruder wird legal."


 

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