Familienbund der Katholiken
im Bistum Erfurt und im Freistaat Thüringen
25 Jahre 'Charta der Familienrechte'
22.10.2008

Der Familienbund der Katholiken erinnert an die Bedeutung der 'Charta der Familienrechte', die vor 25 Jahren, am 22. Oktober 1983, vom Vatikan herausgegeben wurde. Die Charta enthält eine Zusammenstellung von Rechten der Familie, unter anderem aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Kinderrechtskonvention und der katholischen Soziallehre.

Zu den Rechten, die die Charta verbrieft, gehören unter anderem:

  • die Freiheit des Einzelnen, sich für oder gegen Ehe und Familie zu entscheiden (Artikel 1 bis 3);
  • der Schutz menschlichen Lebens von der Zeugung an, auch vor Eingriffen in das genetische Erbe (Artikel 4).
  • den elterlichen Vorrang bei der Kindererziehung und auch bei der Bildung: "Eltern haben das Recht auf Gewähr, dass ihre Kinder nicht gezwungen werden, Schulklassen zu besuchen, die nicht in Übereinstimmung stehen mit ihren eigenen moralischen und religiösen Überzeugungen." (Artikel 5c)
  • das Recht auf materielle Vergütung der Arbeit in der Familie (Artikel 10)
  • gleiche Rechte für eingewanderte und einheimische Familien (Artikel 12)

Der Landesgeschäftsführer Dr. Kurt Herzberg erklärte anlässlich der Jubiläums: "In Deutschland sind diese Rechte noch lange nicht alle umgesetzt. Der elterliche Einfluss auf die Bildung der Kinder wird hier eher als Missstand denn als grundlegendes Recht empfunden. Dabei ist er auch in Artikel 26 der Allgemeinen Menschenrechte verbrieft."

Der Familienbund fordert eine stärkere Beachtung der Familienrechte.

Hier geht es zum Volltext der Charta


 

Newsletter

Möchten Sie regelmäßig familienpolische Informationen erhalten?

Name:

Email:

 

Sind sie registriert und möchten keine Emails mehr erhalten, dann klicken Sie hier!
letzte Änderung: